Flashback: Kaleandme im Fernsehen

15.07.19 - von David

 

Kaleandme im Fernsehen - bei der Gründershow auf Vox

Vor drei Jahren war Kale&Me bei Die Höhle der Löwen zu sehen. Wie war es hinter den Kulissen, wie war die Resonanz der Show und wie geht es mit Kale&Me nun weiter? Die Antworten dazu findest Du in diesem Blogartikel.

Annemarie, vor ziemlich genau drei Jahren, am 30.08.2016, war Kale&Me bei Die Höhle der Löwen zu sehen. Wie war es, sich selbst im Fernsehen zu sehen?

Ziemlich merkwürdig! Eigentlich ist es meistens die eigene Stimme, die man selber nicht so gerne hört. Daran habe ich mich durch vorherige Videoaufnahmen, wie zum Beispiel für unser Produktionsvideo, gewöhnt. Bei Fernsehsendungen ist es jedoch ganz anders, da diese meist so gestaltet werden, dass sie Emotionen hervorrufen und sehenswert sind. Ich war deswegen sehr aufgeregt und wusste vorher nicht genau, wie die Sequenzen zusammengeschnitten worden sind. Durch die Vorschau, bei der ein sehr erschrockenes Gesicht von mir gezeigt wurde, habe ich das Schlimmste vermutet. Ich hatte die ganze Zeit im Hinterkopf, dass uns über 3 Millionen Personen zusehen. Und darunter Freunde, Familie und sämtliche Bekannte. Letztlich waren wir jedoch sehr zufrieden.

 

Die Mitgründer von Kale&Me Annemarie Heyl

Wann haben sich die ersten Auswirkungen des Fernsehauftritts gezeigt?

Die ersten Auswirkungen bemerkten wir bereits vor der Ausstrahlung, als wir in der Vorschau gezeigt wurden. Das wurde jedoch während der Ausstrahlung der ganzen Sendung, als auch unser Name genannt wurde, viel extremer: Auf einmal waren 130.000 Personen auf unserer Seite. Das waren so viele, dass unsere Homepage für einige Stunden lahmgelegt war.

 

Kale&Me hat keine Investition bekommen. Habt Ihr nach “Die Höhle der Löwen” dennoch Veränderungen spüren können?

Ja, riesige! Wir bekamen während und unmittelbar nach der Ausstrahlung etwa 12.500 Bestellungen. Zwar haben wir mit einem großen Ansturm gerechnet, aber bei weitem nicht mit dem, was uns tatsächlich erreichte. Somit waren wir innerhalb weniger Stunden restlos ausverkauft. Die Flut an Bestellungen ließ trotz des leeren Lagers nicht nach, sodass wir unsere Produktion von 5.000 auf 40.000 Flaschen pro Woche aufstocken mussten. Um dieses Level halten zu können, haben wir unser Team vergrößert. Für alle war es eine arbeitsreiche, aber sehr spannende Zeit. Kale&Me wurde bekannter: das merkten wir sowohl an den Bestellungen, aber auch an dem größeren Umsatzvolumen und den vielen Nachrichten, die wir bekamen. Uns erreichten täglich bis zu 1.000 Mails, sodass jeder Mitarbeiter neben seinen normalen Tätigkeiten auch in den Kundenservice eingebunden wurde. Besonders durch die Lieferverzögerungen kamen viele Fragen auf und die Kunden mussten sich in Geduld üben. Dafür möchten wir uns noch einmal herzlich bedanken!
Eine weitere Veränderung war außerdem, dass wir auf einmal auf der Straße erkannt wurden. Die Personen konnten uns meistens nicht zu der Fernsehsendung zuordnen, aber waren fest davon überzeugt, uns zu kennen oder uns schon einmal gesehen zu haben. Ich hatte in diesem Zusammenhang einige witzige Begegnungen, bei denen ich im Supermarkt angesprochen oder im Flugzeug erkannt wurde.

Zum Zeitpunkt des Drehs gab es Eure Säfte nur im Online-Shop. Wie hat sich dieses nach der Ausstrahlung gewandelt?

Die Produkte, die durch “Die Höhle der Löwen” bekannt werden, erhalten im Anschluss sehr viel Aufmerksamkeit. Für die Händler stellen sie wichtige Produkte dar, da die Zuschauer oft direkt in den Läden danach fragen. Daher kamen sehr viele Supermärkte direkt auf uns zu und wollten unsere Säfte in ihr Sortiment aufnehmen. Der Absatz in den Supermärkten war großartig. Das lag auch daran, dass die Kunden die Lieferverzögerung in unserem Online-Shop umgehen wollten und die Supermärkte als Alternative nutzten. Mittlerweile sind wir in vielen Supermärkten, Restaurants und Cafés in Deutschland und Österreich vertreten. Wo es unsere Säfte im Einzelhandel zu kaufen gibt, erfährst du auf unserem Ladenfinder.

Den Löwen fehlte bei Eurer Präsentation die genaue Definition Eures USPs - also dem Alleinstellungsmerkmal Eurer Säfte. Wie würdest Du diese Frage rückblickend beantworten?

Die Säfte von Kale&Me stehen für Regionalität, Innovation, Qualität und Leidenschaft. Wir haben uns bewusst für eine Produktion vor den Türen Hamburgs entschieden, um einerseits die regionale Wirtschaft zu unterstützen und andererseits die Nähe zum Produkt beibehalten zu können. Auch die Rohstoffe beziehen wir größtenteils aus der Region. Mit unserem Sitz am Hamburger Hafen ist es uns zudem möglich, die überregionalen Zutaten wie Avocado direkt von der Quelle zu beziehen.
Die Innovation zeigt sich in unserem Haltbarkeitsverfahren, bei welchem wir auf Hitze verzichten. Stattdessen werden unsere Säfte mit einem Druck von etwa 6.000 bar behandelt, der Keime und Bakterien abtötet, sowie Vitamine und Nährstoffe erhält. Damit schaffen wir einen gesunden Convenience-Ersatz mit einer höchster Qualität. Mehr über unser Haltbarkeitsverfahren erfährst du in unserem Artikel zum HPP.
Ohne unsere anfängliche Konzentration auf den Verkauf von Saftkuren über unseren Online-Shop, hätten wir das Projekt nicht realisieren können, da sonst die Marge zu gering gewesen wäre. In diesem Fall wären wir gezwungen gewesen, kostengünstiger und damit im Ausland produzieren zu müssen. Dies kam für uns jedoch an keinem Punkt in Frage, da es uns nicht möglich gewesen wäre, die Säfte mit der Leidenschaft und nach dem Konzept zu produzieren, wie wir es bis heute machen. Unser nachträglicher Ausbau des Offline-Verkaufes war für unsere Entwicklung daher der richtige Weg.

Und wie ging es nach der Höhle der Löwen weiter?

Wir haben für die Monate nach der Ausstrahlung einige Projekte geplant: Zum einen haben wir unser Sortiment mit neuen Produkten ausgebaut. So gibt es inzwischen auch unsere Shots und die Selleriesaft Kur. Zudem wollten wir uns im Bereich Nachhaltigkeit noch besser aufstellen und haben deshalb die Kampagnen Kalecycling und Lindenbäume für Insektenräume ins Leben gerufen. Dann geht es aber auch noch über die Grenzen hinaus! Wir haben unseren Versand ausgeweitet und können nun auch Kunden in der Schweiz und den Niederlanden direkt beliefern.

Letztes Jahr im Oktober (2018) haben wir uns sogar ein zweites Mal in die Höhle der Löwen gewagt. Mit unserem Tochterunternehmen Chia-Bowl ging es erneut vor die Löwen

 

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15.07.19

von David


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