Saft Wissen Kompakt: Flüssigkeitshaushalt

15.03.18 - von Janina

 

Wusstet Ihr schon, dass unser Körper zu 50 bis 70% aus Wasser besteht? Wasser übernimmt als einer unserer körperlichen Hauptbestandteile wichtige Funktionen. Umso wichtiger ist es, dass wir täglich ausreichend Flüssigkeit zu uns nehmen. Wie viel und wofür unser Körper das Wasser benötigt, könnt ihr hier in unserem Blogartikel nachlesen.

 

 

Wasserbilanz - auf den Ausgleich kommt es

Die Wasserbilanz gibt das Verhältnis zwischen der Wasserzufuhr und dem Wasserverbrauch bzw. -ausscheidung an. Damit unser Körper allen Funktionen nachkommen kann, sollte die Wasserbilanz optimalerweise ausgeglichen sein. Das heißt, dass wir genauso viel Flüssigkeit für unseren Wasserhaushalt zu uns nehmen sollten, wie unser Körper benötigt.
Wenn wir zu wenig trinken, kommt es zu einem Flüssigkeitsmangel. Im Fall, dass wir zu viel trinken, wird das überschüssige Wasser über den Urin abgegeben.

Wie viel Wasser ist genug?

Es gibt keinen festgelegten Wert, der den Flüssigkeitsbedarf bestimmt. Dieser hängt von verschiedenen Faktoren wie z.B. dem Alter, dem Lebensstil, dem Stoffwechsel oder der sportlichen Aktivität ab. Eine Faustformel besagt, dass Erwachsene täglich zwischen 20 und 40 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen sollten.

Hier ein Beispiel: Für einen Erwachsenen, der 70 Kilogramm wiegt, ergeben sich folgende Formeln:
20 Milliliter x 70 kg = 1400 Milliliter
40 Milliliter x 70 kg = 2800 Milliliter

Demnach sollte diese Person täglich 1,4 bis 2,8 Liter für den Wasserhaushalt trinken. Diese Angabe hat eine hohe Spannweite und verdeutlicht den individuellen Flüssigkeitsbedarf.
Die benötigte Menge ist nicht nur zwischen unterschiedlichen Personen verschieden. Sogar bei einer einzelnen Person variiert der Bedarf von Tag zu Tag. So führen hohe Temperaturen oder sportliche Aktivitäten zu einem zusätzlichen Schweiß- bzw. Wasserverlust, der über eine höhere Trinkmenge ausgeglichen werden sollte.

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Unser Körper - das Wasserwerk

Mehr als die Hälfte unseres Körpers besteht aus Wasser. Es ist ein essenzieller Bestandteil unseres Bluts. Damit übernimmt es eine große Rolle im Blutkreislauf. Der Transport und die Versorgung unseres Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen wäre ohne Wasser nicht möglich. Außerdem ist Wasser der wichtigste Baustoff für Körperzellen und Körpergewebe. Unser Körper nutzt das Wasser schließlich zur Temperaturregulierung. Ist es zu heiß, gibt er Wasser über die Schweißdrüsen ab, sodass es zu einer Abkühlung kommt.

Durst ist ein Zeichen unseres Körpers

Wir sollten unserem Körper immer ausreichend Flüssigkeit zuführen, damit er seinen Funktionen nachgehen kann. Wenn wir weniger trinken, als unser Körper benötigt, kommt es zum Flüssigkeitsmangel. Ein erstes Indiz hierfür sind Durst und ein trockener Mund. Je nachdem, wie groß der Mangel ist und wie lange dieser andauert, können Schwindel, Kopfweh und Kreislaufprobleme hinzu kommen. Unsere Leistungsfähigkeit wird dadurch stark eingeschränkt.

Die Auswahl des richtigen Getränks

Nicht jedes Getränk kann unseren Flüssigkeitsbedarf decken. Daher solltet Ihr bei der Getränkeauswahl auf deren Eigenschaften achten. Abhängig von den jeweiligen Inhaltsstoffen unterscheiden sich hypotone, hypertone und isotone Getränke.

Hypotone Getränke haben einen kleineren osmotischen Druck als Blut. Das heißt, dass unser Körper diese sehr schnell aufnehmen kann. Sie eignen sich daher am besten, um den Durst zu löschen und den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken. Hierzu zählen zum Beispiel Wasser und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees.
Hypertone Getränke enthalten viele Kalorien, Zucker und Salz wie zum Beispiel Limonaden. Damit ist ihr osmotischer Druck im Vergleich zum Blut höher. Sie werden schlechter aufgenommen und liefern keinen schnellen Flüssigkeitsausgleich.
Isotone Getränke bestehen aus ähnlichen Bestandteilen wie unser Blut (z.B. Mineralien und Glucose). Dadurch werden sie sehr schnell aufgenommen und sind ein beliebtes Getränk während sportlicher Aktivitäten. Da sie Zucker enthalten, sollten isotone Getränke nicht zu häufig getrunken werden. Saftschorlen in einem Verhältnis von einem Anteil Saft und drei Anteilen Wasser gelten zum Beispiel als isoton.

In keine der genannten Kategorie fallen Kaffee, Alkohol und Energy-Drinks. Sie werden als Genussmittel bezeichnet. Durch ihren Koffein- und Alkoholgehalt führen diese “Getränke” zu einer vermehrten Harnausscheidung oder können Mineralien ausschwemmen.

15.03.18

von Janina


Tags

Ernährung

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